Whip Finisher & Kopfknotenbinder

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Daniel Wilmers Whip Finisher – Rechtshand

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Stonfo - Whip Finisher - Elite-  -586-

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Daniel Wilmers Whip Finisher – Linkshand

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Fabisch Roto Whip Finisher

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Roto Whip Finisher

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Roto Whip Finisher II

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Whip Finisher Standard

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Half Hitch Tool

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Whip Finisher von Daniel Wilmers

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Ein Whip Finisher beziehungsweise Kopfknotenbinder dient dazu, den Bindefaden am Ende einer Fliege mit einem sauberen Abschlussknoten zu sichern. Das Grundprinzip ist einfach – trotzdem unterscheiden sich die Werkzeuge deutlich darin, wie ruhig, präzise und angenehm sich der Knoten ausführen lässt.

Entscheidend ist dabei nicht einfach die Größe des Werkzeugs. Wichtiger sind Handlage, Beweglichkeit beziehungsweise Rotation und die Ausführung des vorderen Arbeitsbereichs.

Kontrolle statt umständlicher Drehbewegung

Bei einem Whip Finish muss der Bindefaden kontrolliert um den Fliegenkopf beziehungsweise die gewünschte Bindestelle geführt werden. Bei einfachen, nicht rotierenden Konstruktionen muss diese Bewegung stärker über die Hand und den Griff ausgeführt werden.

Angenehmer können Modelle sein, bei denen sich der Arbeitsbereich oder ein Teil des Griffes frei beziehungsweise kontrolliert dreht. Dadurch lässt sich die typische Bewegung gleichmäßiger ausführen, ohne den gesamten Griff bei jeder Windung umständlich mitzudrehen.

Gerade bei einem Werkzeug, das einen sehr präzisen Abschluss erzeugen soll, spielen deshalb ruhiger Lauf und gute Handhabung eine größere Rolle als reine Abmessungen.

Feine Fliegen brauchen nicht einfach nur einen kleinen Whip Finisher

Bei kleinen Fliegen kommt es besonders darauf an, wie fein und präzise der vordere Arbeitsbereich gearbeitet ist. Eine schlanke, sauber ausgeführte Fadenführung kann helfen, den Knoten auf engem Raum kontrolliert zu platzieren.

Aber auch der beste Whip Finisher kann einen ungeeigneten Bindefaden nicht ausgleichen. Ist der Faden für eine sehr kleine Fliege zu kräftig, bauen bereits wenige Windungen unnötig viel Material am Kopf auf.

Für einen feinen Abschluss müssen deshalb Bindefaden, Bindetechnik und Werkzeug zusammenpassen.

Whip Finish oder Halbschlag?

Ein Abschlussknoten lässt sich grundsätzlich auch ohne Whip Finisher legen. Ebenso können einfache Halbschläge beim Binden sinnvoll sein, beispielsweise um Materialien zwischendurch zu sichern.

Der Whip Finish bietet jedoch den Vorteil, mehrere kontrollierte Windungen zu einem kompakten Abschluss zusammenzufassen. Deshalb gehört der Kopfknotenbinder für viele Binder zur normalen Grundausstattung – auch wenn er technisch nicht zwingend notwendig ist.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Für uns wären vor allem diese Punkte entscheidend: Der Whip Finisher sollte angenehm in der Hand liegen, ruhig rotieren beziehungsweise geführt werden können und vorne so gearbeitet sein, dass der Faden präzise positioniert werden kann.

Unterschiedliche Größen oder Bauformen können sinnvoll sein, aber wir würden daraus keine einfache Regel wie „klein für kleine Fliegen, groß für große Fliegen“ machen. Entscheidend ist immer, wie kontrolliert sich der jeweilige Whip Finisher mit dem verwendeten Faden und der eigenen Bindetechnik einsetzen lässt.