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Marc Petitjean Swiss Vise -C-Clamp Version-

Marc Petitjean Swiss Vise -C-Clamp Version-

Art. 104986
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Marc Petitjean Swiss Vise -Master Version-

Marc Petitjean Swiss Vise -Master Version-

Art. 104985
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Stonfo No.653 Elite Bindestock

Stonfo No.653 Elite Bindestock

Art. 101031
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Stonfo Flylab 504 Lever Bindestock

Stonfo Flylab 504 Lever Bindestock

Art. 102026
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Stonfo Bindestock Nr. 475 Klemm-Modell

Stonfo Bindestock Nr. 475 Klemm-Modell

Art. 100245
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Stonfo Airone Reise/Bindestock 699

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Art. 102715
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Marc Petitjean Swiss Vise -Base Version-

Marc Petitjean Swiss Vise -Base Version-

Art. 104987
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Bindestock Transformer 654 von Stonfo

Bindestock Transformer 654 von Stonfo

Art. 103260
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Bindestock Leva 516 von Stonfo

Bindestock Leva 516 von Stonfo

Art. 103632
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Bindestock Kaiman 609 von Stonfo

Bindestock Kaiman 609 von Stonfo

Art. 103259
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Ein Bindestock ist das zentrale Werkzeug am Bindetisch. Er muss den Haken zuverlässig halten, zur eigenen Arbeitsweise passen und eine Position ermöglichen, in der man auch über längere Zeit angenehm binden kann.

Wer einen Bindestock auswählt, sollte deshalb nicht nur auf Preis, Marke oder möglichst viele Funktionen schauen. Ebenso wichtig sind die verwendeten Hakengrößen, die Befestigung am Tisch, Rotation und Spannsystem, die eigene Sitz- und Arbeitsposition und nicht zuletzt die Frage, welche Möglichkeiten man sich für die kommenden Jahre offenhalten möchte.

Dabei beraten wir bewusst nicht nach dem einfachen Schema „Anfänger = einfacher und günstiger Bindestock“. Auch wer gerade mit dem Fliegenbinden beginnt, kann gute Gründe haben, direkt in einen vielseitigen und hochwertigen Fliegenbindestock zu investieren.

Welcher Bindestock für Einsteiger?

Der Erfahrungsstand allein sagt erstaunlich wenig darüber aus, welcher Bindestock sinnvoll ist.

Wer zunächst ausprobieren möchte, ob Fliegenbinden überhaupt zum eigenen Hobby wird, kann mit einem einfacheren, soliden Modell vernünftig starten. Wer dagegen schon weiß, dass er sich intensiv mit dem Binden beschäftigen möchte, muss sich nicht künstlich auf ein sogenanntes Einsteigermodell beschränken.

Wenn Budget und Anspruch zusammenpassen, kann ein vielseitiger Bindestock von Anfang an eine sehr gute Entscheidung sein. Nicht, weil ein teures Modell automatisch bessere Fliegen entstehen lässt, sondern weil ein hochwertiges Werkzeug über viele Jahre mit den eigenen Fähigkeiten und Anforderungen mitwachsen kann.

Für uns spielt dabei noch ein anderer Punkt eine Rolle: Vertrauen in das Werkzeug. Gerade am Anfang funktioniert beim Binden zwangsläufig nicht jeder Arbeitsschritt sofort. Ein zuverlässig arbeitender Bindestock nimmt zumindest eine mögliche Fehlerquelle aus dem Kopf. Man kann sich stärker auf Bindetechnik, Material und das eigentliche Muster konzentrieren, statt sich ständig zu fragen, ob vielleicht das Werkzeug die Ursache ist.

Aus unserer Beratungspraxis wissen wir außerdem, dass auch Anfänger nach einem direkten Vergleich bewusst ein technisch vielseitigeres Modell wählen können. Wir haben selbst erlebt, dass sich ein Einsteiger nach der Vorführung zweier unterschiedlich ausgestatteter Bindestöcke ganz bewusst für das vielseitigere Modell entschieden hat, weil ihm die zusätzlichen Möglichkeiten wichtig waren.

Für uns zeigt das sehr schön: Nicht die Bezeichnung Anfänger oder Fortgeschrittener sollte entscheiden, sondern Anspruch, gewünschte Möglichkeiten und Budget.

Wer sich beim Werkzeug möglichst wenig Grenzen setzen und später unterschiedliche Techniken ausprobieren möchte, kann deshalb gute Gründe haben, gleich etwas mehr zu investieren. Umgekehrt braucht auch ein sehr erfahrener Binder nicht automatisch das technisch aufwendigste Modell, wenn ein einfacheres Konzept alles bietet, was er für seine Art zu binden benötigt.

Bodenplatte oder Tischklemme?

Diese Frage sieht zunächst nach einer einfachen technischen Entscheidung aus. In der Praxis beeinflusst sie jedoch die gesamte Arbeitsposition.

Eine Bodenplatte kann frei auf dem Tisch positioniert und bei Bedarf verschoben werden. Eine Tischklemme benötigt weniger Stellfläche und ermöglicht je nach Konstruktion, den Bindestock sehr nah an der Tischkante beziehungsweise näher zum Körper zu bringen. Dafür braucht sie natürlich eine geeignete Tischkante.

Wir haben über viele Jahre beide Systeme selbst verwendet.

Begonnen haben wir mit einem Bindestock auf Bodenplatte. Nach ungefähr zwei Jahren wurde derselbe Stock mit Tischklemme genutzt. Später kam ein Marc Petitjean Swiss Vise Master hinzu.

Dessen Master-Klemme war uns damals als Standlösung zu leicht. Deshalb haben wir uns zusätzlich die separate Bodenplatte besorgt und den Swiss Vise viele Jahre in dieser Kombination verwendet.

Heute sieht das wieder anders aus: Inzwischen arbeiten wir erneut mit der Master-Klemme, richten den Bindestock aber deutlich nach vorne zum Binder aus und kombinieren diese Position mit einer vergleichsweise niedrigen Sitzhöhe.

Diese Arbeitsposition hat sich für uns auch bei längeren Bindephasen und größeren Aufträgen im Rahmen unseres Fliegenbinde-Services bewährt, bei denen über viele Tage hinweg regelmäßig zahlreiche Fliegen entstehen. Gerade dann zeigt sich, wie wichtig eine Sitz- und Arbeitsposition ist, die nicht nur für eine halbe Stunde, sondern auch über längere Zeit angenehm funktioniert.

Der gleiche Bindestock, dieselbe Person – aber eine völlig andere bevorzugte Arbeitsposition.

Genau deshalb würden wir Bodenplatte und Tischklemme niemals pauschal in „besser“ und „schlechter“ einteilen.

Ergonomie am Bindestock wird oft unterschätzt

Beim Kauf fallen zunächst Dinge wie Spannbacke, Rotation oder Ausstattung ins Auge. Nach vielen Stunden am Bindetisch bekommen jedoch Abstand, Arbeitshöhe und Winkel eine ganz andere Bedeutung.

Wer den Bindekopf ungünstig positioniert, rutscht möglicherweise ständig nach vorne oder beugt sich dauerhaft über die Fliege. Schon eine andere Position des gleichen Bindestocks kann die gesamte Haltung verändern.

Für uns gehört deshalb die Frage „Wie kann ich an diesem Bindestock sitzen und arbeiten?“ inzwischen selbstverständlich zur Kaufentscheidung.

Das ist auch einer der Gründe, warum persönliche Vorlieben bei Bindestöcken so wichtig sind. Ein Modell, das für einen Binder hervorragend funktioniert, muss an einem anderen Tisch und bei einer anderen Sitzposition noch lange nicht genauso empfunden werden.

Bodenplatte oder Klemme ist deshalb nicht nur eine Frage von Stabilität und Stellfläche. Es geht ebenso um Sitzhöhe, Abstand zum Bindekopf, Armhaltung und darum, wie sich der gesamte Arbeitsplatz auf die eigene Körperhaltung abstimmen lässt.

Spannbacke und Hakengrößen

Bei aller Technik bleibt die Hauptaufgabe eines Bindestocks sehr einfach:

Der Haken muss sicher sitzen.

Welche Spannlösung dafür sinnvoll ist, hängt stark vom eigenen Einsatzbereich ab. Wer überwiegend klassische Forellenfliegen bindet, stellt andere Anforderungen als jemand, der zwischen kleinen Trockenfliegen, Nymphen und kräftigen Streamerhaken wechselt.

Die verschiedenen Bindestöcke lösen diese Aufgabe unterschiedlich. Manche Systeme arbeiten mit austauschbaren Backen für verschiedene Hakenbereiche. Andere verwenden eine möglichst universell einsetzbare Spannbacke.

Der Stonfo Kaiman ist beispielsweise ein interessantes Konzept für Binder, die einen großen Hakenbereich mit einer universellen Spannlösung abdecken möchten. Andere Stonfo-Modelle setzen auf wechselbare Backen. Auch die Marc Petitjean Swiss Vise verfolgen ein eigenes konstruktives Konzept bei Spannbacke und Hakenaufnahme.

Dabei sollte nicht die beeindruckendste technische Beschreibung entscheiden, sondern eine sehr praktische Frage:

Welche Haken möchte ich tatsächlich damit binden?

Wer vorwiegend in einem relativ engen Größenbereich arbeitet, bewertet eine universelle Backe möglicherweise anders als jemand, der regelmäßig zwischen sehr feinen und sehr kräftigen Haken wechselt.

Auch das Einsetzen und Herausnehmen des Hakens gehört zur täglichen Arbeit. Wer viele Fliegen eines Musters hintereinander bindet, kann einen schnellen und unkomplizierten Hakenwechsel besonders schätzen. Andere Binder legen größeren Wert auf eine sehr fein einstellbare Spannmechanik.

Rotation, True Rotary und In-Line-Rotation

Nicht jeder drehbare Bindestock arbeitet nach demselben Prinzip.

Schon eine einfache Rotationsmöglichkeit ist praktisch, um Unterseite, Rückseite oder die gegenüberliegende Seite einer Fliege besser betrachten und bearbeiten zu können. Je nach Konstruktion kann sich der Haken beim Drehen dabei jedoch deutlich um die eigentliche Rotationsachse bewegen.

Bei einem True-Rotary- beziehungsweise In-Line-System lässt sich der Hakenschenkel dagegen möglichst genau auf die Rotationsachse des Bindestocks einstellen.

Dieses Prinzip findet sich beispielsweise beim Marc Petitjean Swiss Vise und auch bei mehreren Stonfo-Modellen wie Transformer, Elite und Flytec Leva.

Der praktische Vorteil besteht nicht nur darin, Materialien durch Drehen des Bindestocks kontrolliert um den Haken führen zu können.

Für sehr präzises Binden ist mindestens ebenso interessant, dass die Fliege beim Rotieren weitgehend in derselben Arbeitsposition bleibt. Wird sie beispielsweise um 180 Grad gedreht, kann die zuvor vom Binder abgewandte Seite nahezu aus derselben Sicht- und Arbeitsachse betrachtet werden.

Gerade wenn Proportionen, Materialverteilung und Symmetrie sehr genau kontrolliert werden sollen, ist das ein echter Vorteil.

Die eine Seite der Fliege lässt sich dadurch sehr unmittelbar mit der anderen vergleichen. Der Haken springt beim Drehen nicht deutlich nach oben, unten oder seitlich aus dem Blickfeld, sondern bleibt bei sauber eingestellter Rotationsachse weitgehend in seiner Position.

Für Binder, die sehr präzise arbeiten oder beide Seiten einer Fliege möglichst genau miteinander vergleichen möchten, kann diese Eigenschaft deshalb wichtiger sein als die reine Möglichkeit, den Haken überhaupt drehen zu können.

Wer Rotation dagegen hauptsächlich nutzt, um gelegentlich einen Blick auf die Rückseite der Fliege zu werfen, benötigt diese exakte Achsführung nicht zwingend.

Eine zusätzliche Funktion ist für uns dann wertvoll, wenn sie zur eigenen Art zu binden passt – nicht allein deshalb, weil sie in der Ausstattungsliste steht.

Unterschiedliche Bindestock-Konzepte statt einer Rangliste

Unser Sortiment reicht bewusst von vergleichsweise einfachen Bindestöcken bis zu technisch sehr vielseitigen Konstruktionen von Stonfo und Marc Petitjean.

Diese Modelle unterscheiden sich nicht einfach nur im Preis.

Ein Stonfo Kaiman verfolgt beispielsweise ein anderes Konzept bei der Spannbacke als ein Elite oder Flytec Leva. Der Stonfo Transformer geht mit seinen unterschiedlichen Köpfen und Anwendungsmöglichkeiten noch einmal einen anderen Weg.

Genau der Transformer zeigt auch sehr gut, warum wir Bindestöcke nicht nach dem Schema „Anfänger – Fortgeschrittener – Profi“ sortieren möchten. Seine zusätzlichen Möglichkeiten werden nicht erst nach einer bestimmten Anzahl von Binderjahren interessant. Sie sind interessant, wenn jemand genau diese Möglichkeiten nutzen möchte.

Auch die verschiedenen Marc Petitjean Swiss Vise sollten nicht einfach nur als teurere Alternative betrachtet werden. Sie verfolgen ein eigenständiges Konzept bei Konstruktion, Rotation, Spannsystem und Positionierung am Arbeitsplatz.

Deshalb ergibt eine einfache Rangfolge von „gut, besser, am besten“ aus unserer Sicht wenig Sinn.

Die entscheidende Frage lautet vielmehr:

Welches Konzept passt zu meiner Art zu binden?

Reisebindestock – bewusst als mobile Ergänzung

Ein Reisebindestock verfolgt ein anderes Ziel als ein dauerhaft eingerichteter Bindestock zuhause. Im Mittelpunkt stehen geringes Gewicht, kleines Packmaß und die Möglichkeit, überhaupt einen Bindestock mitnehmen zu können.

Der Stonfo Airone passt genau in dieses Konzept. Er ist interessant für Reisen, Angelurlaube, Kurse oder Situationen, in denen ein größerer Bindestock schlicht zu sperrig wäre.

Aus unserer eigenen Praxis kennen wir solche Systeme vor allem als mobile Ergänzung zum regulären Bindestock. Wir nutzen seit vielen Jahren selbst ein kompaktes Reisebindesystem, das zuhause kaum eingesetzt wird, auf Reisen aber genau dann seinen Zweck erfüllt, wenn ein normaler Bindestock nicht mitkommen würde.

Bei einem solchen Konzept geht es deshalb weniger darum, den stationären Hauptbindestock vollständig zu ersetzen. Entscheidend ist vielmehr, dass der Bindestock klein und leicht genug ist, um tatsächlich eingepackt zu werden.

Das kann sogar bedeuten, bewusst auf einen Teil des Komforts zu verzichten, den ein größerer stationärer Bindestock bietet. Denn ein aufwendig ausgestatteter Bindestock nützt unterwegs wenig, wenn Größe oder Gewicht dazu führen, dass er letztlich zuhause bleibt.

Die Stärke eines Reisebindestocks liegt daher gerade darin, einen brauchbaren Bindestock überhaupt dort einsetzen zu können, wo man einen größeren Stock normalerweise nicht mitnehmen würde – bis hin zum Einsatz direkt am Wasser.

Stonfo oder Marc Petitjean?

Ein direkter Vergleich ist nur bedingt sinnvoll, weil beide Hersteller unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Stonfo bietet eine sehr breite Auswahl an Bindestöcken mit unterschiedlichen Spannsystemen, Rotationskonzepten und Einsatzbereichen. Vom vergleichsweise einfachen Modell bis zum Transformer oder Airone finden sich sehr unterschiedliche Lösungen für verschiedene Arbeitsweisen und Budgets.

Marc Petitjean bewegt sich aus unserer Sicht stärker im Premiumsegment. Verarbeitung, Konstruktion und insbesondere das Design der Swiss-Vise-Modelle wirken sehr eigenständig und hochwertig. Viele Details sind technisch wie gestalterisch auf einem Niveau ausgeführt, das sich deutlich von klassischen Bindestock-Konzepten abhebt.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Marc Petitjean für jeden Binder die bessere Wahl ist. Ein Stonfo Kaiman, Elite, Flytec Leva oder Transformer kann für eine bestimmte Arbeitsweise sogar besser passen, weil das jeweilige Spannsystem, die Rotation oder die zusätzlichen Möglichkeiten genau das bieten, was der Binder benötigt.

Für uns lautet die Frage deshalb weniger:

„Welche Marke ist besser?“

sondern:

„Welche Konstruktion, welches Bediengefühl und welcher Qualitätsanspruch passen zu mir?“

Gerade unsere langjährige eigene Nutzung des Marc Petitjean Swiss Vise zeigt, dass sich diese Antwort im Laufe der Jahre sogar verändern kann.

Nicht unbedingt, weil der Bindestock gewechselt werden muss. In unserem Fall hat sich vielmehr die Art verändert, wie derselbe Bindestock befestigt, positioniert und in die persönliche Sitzhaltung integriert wird.

Ein guter Bindestock kann dadurch über viele Jahre mit dem Binder mitwachsen – nicht nur durch zusätzliche technische Möglichkeiten, sondern auch dadurch, dass sich seine Nutzung an veränderte Arbeitsgewohnheiten anpassen lässt.

Den passenden Bindestock auswählen

Vor dem Kauf würden wir deshalb zunächst einige praktische Fragen beantworten: Welche Haken und Fliegen möchte ich überwiegend binden? Welcher Hakenbereich muss von der Spannbacke abgedeckt werden? Möchte ich mit Bodenplatte oder Tischklemme arbeiten? Wie hoch und wie weit vor mir soll der Bindekopf stehen? Nutze ich Rotation lediglich zur Kontrolle oder möchte ich echte Rotary-Techniken einsetzen? Ist mir eine möglichst genaue In-Line-Rotation wichtig? Möchte ich unterschiedliche Bindetechniken ausprobieren und mir zusätzliche Möglichkeiten offenhalten? Soll der Bindestock auch mit auf Reisen? Und welches Budget möchte ich langfristig in dieses Werkzeug investieren?

Wer diese Punkte für sich beantwortet, kommt einer sinnvollen Entscheidung wesentlich näher als mit einer einfachen Einteilung nach Erfahrungsstufen.

Ein Bindestock kann viele Jahre oder sogar Jahrzehnte genutzt werden. Deshalb halten wir es für vollkommen legitim, bereits beim Einstieg in ein hochwertiges und vielseitiges Werkzeug zu investieren, wenn genau dieses Werkzeug zu den eigenen Vorstellungen passt.

Genauso kann ein konstruktiv einfacheres Modell für einen sehr erfahrenen Binder genau richtig sein, wenn es alles bietet, was dieser benötigt.

Der passende Bindestock ist für uns deshalb weder automatisch der günstigste noch der teuerste und auch nicht derjenige mit der längsten Ausstattungsliste. Er ist der Bindestock, bei dem Arbeitsweise, Ergonomie, Hakenbereich, gewünschte Möglichkeiten und Budget zusammenpassen.