Zeige 1–24 von 29
Federn gehören zu den vielseitigsten Naturmaterialien beim Fliegenbinden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Vogelart oder Farbe: Faserlänge, Steifigkeit, Dichte und Beweglichkeit bestimmen, für welchen Teil einer Fliege sich eine Feder besonders gut eignet.
Hechelfedern für Trockenfliegen und andere Muster
Für klassische Trockenfliegen werden besonders Federn mit relativ steifen, gleichmäßigen Fibern geschätzt. Sie ermöglichen kontrollierte Hecheln und unterstützen den gewünschten Aufbau der Fliege auf beziehungsweise in der Wasseroberfläche.
Weichere Hecheln erfüllen eine andere Aufgabe. Sie bewegen sich unter Wasser deutlich stärker und eignen sich deshalb beispielsweise für Nassfliegen, Soft-Hackle-Muster, Nymphen oder verschiedene Streamer.
CDC für Trockenfliegen und Emerger
CDC ist besonders bei modernen Trockenfliegen und Emergern beliebt. Die feinen, stark verzweigten Fibern ermöglichen leichte, lebendige Fliegen und können sowohl für Flügel und Thoraxbereiche als auch für verschiedene Körper- und Hecheltechniken eingesetzt werden.
Fasan, Rebhuhn, Ente und weitere Naturfedern
Fasanenfedern liefern Fibern für zahlreiche bekannte Nymphen, Schwänzchen und Körper. Rebhuhn wird wegen seiner weichen Fibern gern für bewegliche Hecheln verwendet. Enten- und andere Flügelfedern eröffnen weitere Möglichkeiten für Flügel, Körperbestandteile, Schwänzchen und traditionelle Muster.
Nicht nach Farbe allein auswählen
Wer eine Feder auswählt, sollte zuerst überlegen, welche Funktion sie in der fertigen Fliege übernehmen soll: Soll sie die Fliege tragen, weich unter Wasser spielen, einen Flügel formen oder einzelne Fibern liefern? Danach lassen sich Federart, Größe und Farbe wesentlich sicherer auswählen.
Weitere Naturmaterialien finden Sie unter Haare & Felle. Passendes Dubbing ergänzt viele Trockenfliegen-, Nymphen- und Nassfliegenmuster.























