Rhyacophila Larva
Grüne Köcherfliegenlarven sind nicht automatisch Larven im Köcher. Die Rhyacophila Larva imitiert eine frei lebende Form – unter Fliegenfischern auch als „Green Rockworm“ bekannt. Ihr gekrümmter, gegliederter Körper und die deutlich abgesetzte Kopfpartie stellen die Larve ohne schützendes Gehäuse dar.
Das macht sie zu einem gezielten Muster für die Forellenfischerei in Fließgewässern, in denen solche Larven vorkommen. Statt einfach nur eine grüne Nymphe anzubieten, wählen Sie damit ein klar definiertes natürliches Vorbild.
Eine Larve für steinige Strömungsstrecken
Probieren Sie die Rhyacophila an steinigen Rinnen, in kurzen Zügen unterhalb von Rauschen und an Strömungskanten. Lassen Sie sie zunächst mit dem Wasser treiben, ohne sie durch dauernden Zug am Vorfach zu beschleunigen.
Unser Tipp zur Auswahl: Vergleichen Sie nicht nur die Farbe, sondern auch die Körpergröße mit den Larven im Gewässer. Die Größen #12 und #14 geben Ihnen zwei Möglichkeiten, das Angebot anzupassen. Eine ruhigere Drift kann mehr bringen als der Wechsel zu einer auffälligeren Fliege.
Eine Köcherfliegenlarve mit Gehäuse bildet dagegen die Finish Case Caddis nach. Für andere natürliche Beuteformen lohnt sich ein Blick in unsere Auswahl widerhakenloser Fliegen.
