Westlich von Luleå, zwischen Nadelwäldern, Flüssen und Seen, verbrachten wir Ende Juni einige Tage zum Fliegenfischen in Schwedisch Lappland. Unsere kleine Gruppe bestand aus vier Fliegenfischern. Heike und Micky von Fishing Lapland kümmerten sich um Unterkunft, Verpflegung und das Guiding.

Gut aufgehoben vom ersten Tag an
Schon nach kurzer Zeit war klar, dass nicht nur die Fischerei, sondern auch das Drumherum stimmte. Unterkunft, Verpflegung und Betreuung vor Ort waren gut organisiert. Wir konnten ankommen und uns auf die Zeit am Wasser konzentrieren.
Jeden Tag ein neues Gewässer
Das Wetter meinte es gut mit uns: angenehme Temperaturen und kaum Regen. Micky führte uns täglich zu anderen Flussabschnitten. Die unterschiedlichen Gewässer boten Fischerei auf Äschen, Forellen, Hechte und Barsche.
Jeder Tag brachte neue Stellen und andere Bedingungen. Schon der Weg zum Wasser war oft ein Erlebnis.

Köcherfliegen, CDC und Nymphen
Viele Fische stiegen auf Köcherfliegen-Imitationen. Auch kleine CDC-Fliegen brachten Erfolg. Ich selbst fischte überwiegend mit der Nymphe und konnte ebenfalls schöne Fische landen.
Manche Situationen verlangten eine feine Präsentation, an anderen Stellen bestimmte die kräftige Strömung die Fischerei. Gerade diese Abwechslung machte die Tage spannend.
Hecht, Barsch und helle Nächte
Besonders in Erinnerung blieb mir ein starker Hecht, der sich einige Minuten lang nicht bezwingen ließ. Barsche gab es ebenfalls reichlich.
Ende Juni wird es in Lappland nachts kaum dunkel. Das lange Licht, die Ruhe und die Gespräche nach dem Fischen gehören für mich ebenso zu dieser Reise wie die Stunden am Fluss.

In Erinnerung bleiben die abwechslungsreichen Fischereitage, die Natur und die gemeinsame Zeit am Wasser. Schwedisch Lappland hat für uns einen hohen Wiederholungswert.
Tight Lines
Thomas Dürkop